Die Texte und Informationen sind folgenden Internetseiten des Bundesministeriums entnommen (Stand: 01.06.2008): http://www.wien.gv.at/amtshelfer/bauen-wohnen/baupolizei/kleingaerten.html

Voraussetzungen für eine Baubewilligung

Vor Beginn der Bauführung ist der Behörde (Baupolizei, Link zur Homepage) für das jeweils geplante Vorhaben ein vollständig belegtes Bauansuchen zu übermitteln. Dies ist in allen Fällen eines Neu-, Zu- oder Umbaus sowie bei Abänderung eines Kleingartenhauses in ein Kleingartenwohnhaus erforderlich. Für einen Abbruch ist keine Anzeige oder Bewilligung erforderlich.

Notwendige Unterlagen

  • Ansuchen um Baubewilligung in Kleingärten: 106-KB-PDF | 32-KB-RTF
  • Ansuchen bei Kleingärten auf städtischen Liegenschaften: 12-KB-PDF | 36-KB-RTF
  • Pläne für Bauansuchen in Kleingärten (werden von dem/der Planverfasser/in erstellt)
  • Aktuelle Grundbuchsabschrift
  • Wenn die erforderliche Abteilungsbewilligung noch nicht im Grundbuch eingetragen ist, benötigen Sie den Nachweis der Bewilligung des Kleingartens (Parzellierung). In diesem Fall können Sie sich an die Magistratsabteilung 64 wenden.
    Befristete Baubewilligung: Liegt keine Abteilungsbewilligung vor, gilt die Bewilligung bis zur Schaffung des Kleingartens bzw. bis zur Auflassung der kleingärtnerischen Nutzung nur gemäß § 71 der Bauordnung für Wien (BO) als erteilt.
  • Bei nachträglicher Baubewilligung: Nachweis über die Verständigung der Nachbarn/innen, über eine geplante Einreichung.

Zuständigkeit

Link zur Baupolizei für 1120 Wien

Bei Kleingärten auf städtischen Liegenschaften auch:
Liegenschaftsmanagement (MA 69)
8., Lerchenfelder Straße 4
Telefon: (+43 1) 4000-83919

Kosten

Es sind zirka 80 Euro zu entrichten. Der Betrag ist von Art und Umfang des Vorhabens abhängig und kann auch abweichen.

Fristen und Termine

Bewilligungsverfahren
Für die Bewilligung ergeht kein Bescheid. Wenn auch keine rechtskräftige Untersagung der Bauführung erfolgt, gilt das Bauvorhaben als bewilligt. Sie erhalten drei Monate nach tatsächlichem Baubeginn (dieser ist zu melden) einen Plan mit amtlichem Sichtvermerk.

Baubeginn
Grundsätzlich darf erst nach Einreichung des vollständig belegten Bauansuchens und nach Erstattung der Baubeginnsanzeige mit der geplanten Bauführung begonnen werden.

Anrainerrechte
Bis zu drei Monate nach Baubeginn haben die Anrainer/innen (Grundeigentümer/innen der Nachbarliegenschaften) die Möglichkeit ihre Rechte geltend zu machen.

Bauführung
Der Bau ist binnen einer Frist von zwei Jahren zu beginnen und innerhalb von zwei Jahren nach Baubeginn fertigzustellen.

Baufertigstellung
Bei Fertigstellung einer Bauführung ist diese unter Anschluss der gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen anzuzeigen.

Weiters zu beachten!

Die Baubewilligung ersetzt nicht Bewilligungen, die nach anderen Gesetzen erforderlich sind. In einigen Fällen sind neben oder auch vor der Baubewilligung weitere Genehmigungen einzuholen.

Beachten Sie bitte dass andere z. B. privatrechtliche Verpflichtungen und Gesetze davon unberührt bleiben und Sie die Zustimmung der Grundeigentümer/innen daher gegebenenfalls aus anderen Gründen erwirken müssen - auch wenn diese für das Bauverfahren nicht erforderlich ist.